Rss Feed Tweeter button
 

Auch 2011 konnten viele Unternehmen nicht so viele Azubis einstellen wie es nötig wäre: Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren Ende September noch 29.700 Lehrstellen unbesetzt. “Das steigende Angebot an Ausbildungsplätzen ist Ausdruck des Bestrebens der Betriebe, unterstützt durch die gute konjunkturelle Lage ihren Fachkräftenachwuchs durch Ausbildung zu sichern”, so die BA.

Die Zahlen für das Ausbildungsjahr 2010/11:

  • Insgesamt 519.600 Ausbildungsplätze wurden der BA und den Jobcentern gemeldet (+ 7,5 %)
  • Die Bewerberzahl sank auf 538.200 (-2,5 %).
  • Unbesetzt blieben bis Ende September 2011 rd. 29.700 Ausbildungsplätze
  • 11.600 Bewerber konnten sich keinen Ausbildungsplatz sichern.

Die Differenzen ergeben sich aus der Zahl der Jugendlichen, die an Fördermaßnahmen, Bewerbertrainings usw. teilnehmen.

Wie in den vergangenen Jahren gibt es je nach Branche, Region und Schulabschluss der Bewerber große Unterschiede. In Industrie und Handel wurden 3,9 % mehr Ausbildungsverträge als im Vorjahr abgeschlossen, im Handwerk 0,6% weniger. Bei den Freien Berufen gab es ein Plus von 1,1 %. Manche Regionen haben mehr Bewerber als freie Lehrstellen, in anderen Regionen ist es umgekehrt. Von den Hauptschulabgängern finden rd. 50% im Jahr des Schulabschlusses einen Ausbildungsplatz; viele weitere qualifizieren sich an Berufskollegs usw. weiter.

“Die positive Entwicklung der neu abgeschlossenen Ausbildungsvertragszahlen bei rückläufigen Bewerberzahlen deutet darauf hin, dass 2011 mehr Altbewerber und lernschwächere Jugendliche den Weg in Ausbildung gefunden haben,” so die Bundesagentur für Arbeit am 07.11.11.

 

“Geeignete Jugendliche finden”

- das müssen die Unternehmen, wenn sie ihre offenen Ausbildungsplätze besetzen wollen. So zumindest der Bundeswirtschaftsminister heute zum Abschluss des bis 2014 verlängerten Ausbildungspaktes. Das wird nach Angaben verschiedener IHKen immer schwieriger, da viele Jugendliche “nicht ausbildungsreif” seien. Auch hier will der Ausbildungspakt ansetzen – man darf gespannt sein auf den Erfolg. Zu wünschen ist er den Jugendlichen und den Unternehmen!

Schlagwörter:
 

IHK: “Bei Anruf Lehrstelle”

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) NRW bietet dieses Jahr wieder einen besonderen Hotline-Service: Die telefonische Vermittlung von Lehrstellen.Bei Anruf Lehrstelle

Seit 26. Juli vermittelt die IHK-Ausbildungshotline unter der Tel.-Nr. 0211/ 3557-666 bis einschließlich 10. September 2010 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr freie Lehrstellen per Telefon. Dabei sollen Jugendliche, die noch eine Lehrstelle suchen, mit Unternehmen in Kontakt gebracht werden, die noch Azubis suchen.

Die Jugendlichen geben telefonisch bei der IHK  folgende Daten an:

  • Schulabschluss
  • Alter
  • Berufswunsch
  • E-Mail-Adresse

Sobald passende Lehrstellen zu Verfügung stehen, werden die Jugendlichen umgehend informiert. (weiterlesen …)

Schlagwörter:
 

Auszubildende werden knapp

„Der Ausbildungsstellenmarkt befindet sich im Wandel – Auszubildende werden knapp“, so der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Manfred Kremer, zum 1. Prozent-Statistik!August 2010. Er appelliert an die Betriebe, gerade auch geringer qualifizierten Jugendlichen eine faire Chance zu geben. „Jugendliche, das zeigen unsere Untersuchun­gen, blühen jenseits schulischer Lernformen zum Teil auf und brennen gera­dezu darauf, in der betrieblichen Praxis unter professioneller Anleitung zu zeigen, was in ihnen steckt.“

Und der drohende Fachkräftemangel lasse sich dadurch abwenden, (weiterlesen …)

Was machen Eisenbahner/innen im Betriebsdienst?

Bahnhöfe, Loks, Waggons, Bahnpersonal und Gleise, Weichen und Stellwerke – das ist die Welt der Eisenbahner/innen im Betriebsdienst:

  • Sie sorgen dafür, dass an Bahnübergängen rechtzeitig die Schranken geschlossen werden
  • Sie achten darauf, dass die Züge den Bahnhof auf dem richtigen Gleis verlassen (Fahrwege einstellen und Weichen stellen)
  • Sie prüfen, dass die richtigen Anzahl Wagen an die richtige Lok angekoppelt wurden
  • Bei Störungen greifen sie ein, damit der Verkehr möglichst schnell wieder planmäßig läuft
  • Sie beraten Kundinnen und Kunden

Diese Aufgaben haben die Eisenbahner/innen im Betriebsdienst mit der Fachrichtung Fahrweg. Planen und Organisieren ist hier wesentlicher Teil der Arbeit.

Die Hauptaufgabe der Eisenbahner/innen im Betriebsdienst mit der Fachrichtung Lokführer und Transport ist das Steuern (Fahren) von Loks und Triebfahrzeugen: (weiterlesen …)