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Seit 2004 gibt es den Ausbildungsberuf Kfz-Servicemechaniker/-in, allerdings auf Probe. Nun haben das BIBB und zwei Institute bei einer Überprüfung festgestellt, dass die möglichen Arbeitgeber – die Kfz-Betriebe – nicht viel von dieser zweijährigen Ausbildung halten. Begründung: Das Auto ist inzwischen zum High-Tech-Produkt geworden. Wer daran arbeitet, muss eine gründliche Ausbildung durchlaufen haben, z.B. als Kfz-Mechatroniker/in. Die zwei Jahre als Kfz-Servicemechaniker reichen da nicht. 

Deshalb soll nach 2013 nicht weiter zum Kfz-Servicemechaniker ausgebildet werden. Statt dessen soll die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bzw. zur Kfz-Mechatronikerin neu strukturiert werden: Ein neuer Schwerpunkt “Service” ist zum Beispiel denkbar. Genaueres ist aber noch nicht entschieden.

Von den rd. 70.000 Auszubildenden in den Kfz-Berufen entfallen ca. 66.600 auf den Kfz-Mechatroniker und nur 3.400 auf den Kfz-Servicemechaniker.

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Die Untersuchung (Evaluation) haben das Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), das Institut Technik und Bildung der Universität Bremen (ITB) und das Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik der Universität Flensburg (BIAT) gemeinsam durchgeführt.

Eine Zusammenfassung der Evaluation ist beim BIBB unter www.bibb.de/evaluation-kfz-servicemechaniker zu finden.

IHK: “Bei Anruf Lehrstelle”

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) NRW bietet dieses Jahr wieder einen besonderen Hotline-Service: Die telefonische Vermittlung von Lehrstellen.Bei Anruf Lehrstelle

Seit 26. Juli vermittelt die IHK-Ausbildungshotline unter der Tel.-Nr. 0211/ 3557-666 bis einschließlich 10. September 2010 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr freie Lehrstellen per Telefon. Dabei sollen Jugendliche, die noch eine Lehrstelle suchen, mit Unternehmen in Kontakt gebracht werden, die noch Azubis suchen.

Die Jugendlichen geben telefonisch bei der IHK  folgende Daten an:

  • Schulabschluss
  • Alter
  • Berufswunsch
  • E-Mail-Adresse

Sobald passende Lehrstellen zu Verfügung stehen, werden die Jugendlichen umgehend informiert. (weiterlesen …)

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Auszubildende werden knapp

„Der Ausbildungsstellenmarkt befindet sich im Wandel – Auszubildende werden knapp“, so der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Manfred Kremer, zum 1. Prozent-Statistik!August 2010. Er appelliert an die Betriebe, gerade auch geringer qualifizierten Jugendlichen eine faire Chance zu geben. „Jugendliche, das zeigen unsere Untersuchun­gen, blühen jenseits schulischer Lernformen zum Teil auf und brennen gera­dezu darauf, in der betrieblichen Praxis unter professioneller Anleitung zu zeigen, was in ihnen steckt.“

Und der drohende Fachkräftemangel lasse sich dadurch abwenden, (weiterlesen …)

… zahlreiche offene Ausbildungsplatzangebote – aber damit ist noch nichts darüber gesagt, ob die unversorgten Bewerber (rd. 9.600) auch zu den offenen Ausbildungsstellen passen (Stichwort “Matching”). Und sind die offenen Ausbildungsstellen (rd. 17.300) auch da, wo die unversorgten Bewerber sind? Bei allen Erfolgen des Ausbildungspaktes kann ein wenig Skepsis gegenüber der Statistik nicht schaden.

Positiv ist jedenfalls, dass durch das starke Engagement der Partner im Pakt für Ausbildung und der Bundesagentur für Arbeit auch in diesem Jahr viele Ausbildungsplätze gesichert oder geschaffen werden konnten.

Die Bundesagentur weist außerdem darauf hin, dass vor allem demografiebedingt ein spürbarer Bewerberrückgang zu beobachten ist: Weniger Schulabgänger brauchen auch weniger Ausbildungsplätze.

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